Der Mensch hält sich durchschnittlich 90% des Tage in geschlossenen Räumen auf. Deshalb ist es besonders wichtig, auf die Beschaffenheit der Materialien zu achten, die uns unmittelbar umgeben.
Besonders wohltuend wirken sich alle naturbelassenen oder mit Naturstoffen behandelten Oberflächen auf den menschlichen Organismus aus, wie z.B. Kalk- oder Lehmputze, naturbelassene oder geölte und gewachste Hölzer, Leinen, Wolle, Naturfarben als Anstriche und Imprägnierungen und vieles andere.
Auch gibt es für Besonders beanspruchte Räume Farben mit fotokatalytischer Wirkung, die bei Tage- oder Kunstlicht in der Lage sind, Luftschadstoffe unschädlich zu machen.
Kalte Bauteiloberflächen führen zu unangenehmen Zuglufterscheinungen. Die Bauteiltemperatur sollte nicht mehr als 3°C unter der Raumlufttemperatur liegen. Dies gilt vor allem für Wände und Glasflächen. Wärmedämmverglasungen mit U-Werten <0,7 und gut gedämmte bzw. beheizte Wandflächen haben den Effekt, dass man die Lufttemperatur um ca 2°C senken kann, ohne an Behaglichkeit zu verlieren. Entscheidend für die Behaglichkeit ist auch die relative Luftfeuchtigkeit.
Wesentlich für einen gut funktionierenden Innenraum ist auch der hygienisch erforderliche Luftwechsel. Diesen auf Dauer sicherzustellen ist bei der anzustrebenden luftdichten Gebäudehülle für viele eine Herausforderung und kann oft nur durch eine Komfortlüftung mit entsprechender Wärmerückgewinnung erreicht werden. Hierbei ist besonderes Augenmerk auf die Geräuschdämpfung und niedrigen Stromverbrauch der Lüftermotoren zu legen.
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